PR-Generator

Ein Vorstandsvorsitzender ohne CEO-Blog? Ein Web-Innovator ohne Twitter-Community? Undenkbar, oder? Wenn es nach der Infoelite geht, sollten Journalisten und PR-Verantwortliche nur noch bloggen, twittern, diverse Social-Community-Profile pflegen und reihenweise Pod-casts produzieren. Doch hat der Web 2.0 Hype nur wenigen Presse-Machern einen spürbaren Gewinn gebracht. Die Finanzkrise hat auch hier Bremsspuren hinterlassen. In Anbetracht der hohen Anzahl wenig sinnstiftender Auswüchse im Web 2.0-Sektor, eine eher angenehme Auswirkung.

Aber viele Probleme rund um das Web 2.0 sind hausgemacht. Nicht selten sind in größeren Firmen oder Organisationen mehrere Abteilungen für Online-PR und Web 2.0 zuständig. Das Ergebnis: Multimediale Katastrophen. Kompetenz Wirr-Warr. Niemand entscheidet. Blogs werden mit manipulierten Meldungen unterwandert, die dann unter dem Deckmäntelchen eines unabhängigen Journalismus daher kommen.

Einer professionellen Kommunikation sind diese Entwicklungen nicht unbedingt förderlich. Doch die Grundprinzipien einer glaubwürdigen Kommunikation  haben sich nicht geändert. Wer auf lustige Videofilmchen und User Generated Content setzt, vermittelt nicht immer Professionalität.


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So werden immer noch überwiegend gute und wichtige Pressemitteilungen zitiert. Die Glaubwürdigkeit einer Pressemitteilung ist eben auch oft um ein vielfaches höher, als die eines Blogs. Haben Sie schon Mal von einem Blog gehört, der zitiert wurde? Eher die Ausnahme. Hat ein PR-Verantwortlicher keine Story, dann hilft auch ein schicker Web 2.0-Blog nicht weiter. Eine Pressemitteilung wird abgeschlossen durch Name, Telefonnummer und den offiziellen Kontaktdaten. Es dauert nur wenige Augenblicke, um die Authentizität zu prüfen.

Richtig eingesetzt, bieten sich vielfältigste Einsatzmöglichkeiten für Web 2.0-Anwendungen. Der Trend offenbart: 'Normale' Leser und Internet-Nutzer bevorzugen eine Pressemitteilung im Original. Der Grund ist einfach: Eine gute Pressemitteilung reduziert den Inhalt auf die we-sentlichen Punkte Der Leser weiß, dass er einen subjektiv gefärbten Inhalt bekommt. Aber dieser Inhalt ist authentisch und der Absender ist klar erkennbar.

So kann der mündige Leser den Inhalt der Pressemitteilung sehr wohl für sich einordnen, abwägen und entscheiden, inwiefern die Informationen für ihn relevant sind.